- Montag, 27. Juli 2026 22:24
- Fahrzeuge
- Vernier
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Standort: Vernier
Preis: 38'900 CHF
1992 Mercedes-Benz 600-Class 600 SEL
Mercedes-Benz 600SEL, Baujahr 1992 – V12-Flaggschiff mit Borla-Auspuffanlage, makellosem Unterboden und dokumentierten Upgrades
Warum dieses Auto so besonders ist
Die W140 S-Klasse gilt weithin als eines der aufwendigsten Serienfahrzeuge aller Zeiten. Mercedes investierte über eine Milliarde Deutsche Mark in ihre Entwicklung, und der 600SEL repräsentierte die absolute Spitze dieser Baureihe. Bei seiner Markteinführung 1992 war er der technologisch fortschrittlichste und teuerste Mercedes-Benz, den man kaufen konnte. Der 600SEL übertraf den 500SEL in jeder Hinsicht – größerer Motor, mehr Komfort und ein Preis, der ihn damals in direkte Konkurrenz zu Rolls-Royce und Bentley brachte.
Das Herzstück des 600SEL ist der Mercedes-Benz M120-Motor, ein 6,0-Liter-V12-Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen, der 389 PS und ein Drehmoment von 569 Nm (420 lb-ft) leistet. Dies war der erste V12 von Mercedes seit Jahrzehnten, speziell für die W140-Plattform entwickelt. Der Motor war legendär laufruhig – zwölf Zylinder, die in nahezu jedem Drehzahlbereich nacheinander zündeten, erzeugten einen Charakter, den kein V8 erreichen konnte. Die Mercedes-Ingenieure legten beim W140 besonderen Wert auf die Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen (NVH). Sie statteten das Fahrzeug mit Doppelverglasung an den Seitenscheiben und einer umfassenden Akustikdämmung aus, um einen Innenraum zu schaffen, der selbst bei Autobahngeschwindigkeit praktisch geräuschlos war.
Dieser Mercedes-Benz 600 SEL von 1992 präsentiert sich in Schwarz – eine originalgetreue, elegante Farbkombination, die die unaufdringliche Autorität des Wagens unterstreicht. Er wurde mit Bedacht aufgerüstet: Eine Borla-Doppelauspuffanlage verleiht dem M120 V12 einen präsenten, aber dennoch angenehmen Klang, AMG-Felgen stammen vom S65 aus dem Jahr 2015, Continental-Performance-Reifen sind verbaut, und alle durchgeführten Reparaturen und Upgrades sind dokumentiert. Der Unterboden wurde auf einer Hebebühne fotografiert – er ist sauber und solide, was bei einem dreißig Jahre alten deutschen Luxuswagen die wichtigste Frage der Struktur ist. Der Kilometerzähler zeigt 65.785 Meilen an, wie auf den Fotos zu sehen ist.
Die Bezeichnung 600SEL ist für Käufer, die mit der Mercedes-Nomenklatur vor 1994 nicht vertraut sind, erklärenswert. 1992 hatte Mercedes noch nicht auf die moderne S-Klasse-Nomenklatur umgestellt. Die 600 stand für den Hubraum, SEL kennzeichnete eine Limousine mit langem Radstand und voller Luxusausstattung. Mit der Umstrukturierung des Benennungssystems 1994 wurden Fahrzeuge wie dieses als S 600 L bezeichnet. Die Baureihe W140 wurde von 1991 bis 1999 gebaut, doch die frühen Modelle wie dieses von 1992 trugen noch die ältere Bezeichnung und gelten unter vielen Enthusiasten als der authentischste Ausdruck dessen, was Mercedes damals anstrebte: keine Kompromisse, Kosten im Rahmen. Verdammt.
Ausstattungsliste
- 6,0-Liter-M120-V12-Motor, 389 PS
- 4-Gang-Automatikgetriebe
- Borla-Doppelauspuffanlage
- AMG-Felgen vom S65 (Baujahr 2015)
- Continental-Performance-Reifen
- Schwarze Lederausstattung
- Edelholzapplikationen im gesamten Innenraum
- Elektrisch verstellbare Vordersitze mit Memory-Funktion
- Beheizbare Vordersitze
- 2-Zonen-Klimaautomatik
- Elektrisches Schiebedach
- Bose-Soundsystem
- Tempomat
- ABS
- Antriebsschlupfregelung (ASR)
- Scheibenbremsen an allen vier Rädern
- Elektrische Fensterheber und Außenspiegel
- Türen mit Soft-Close-Automatik
- Zwei SRS-Airbags
- Drehzahlmesser
- V12-Emblem außen
- Sauberer Unterboden, fotografiert auf der Hebebühne
- Dokumente zu kürzlich durchgeführten Reparaturen und Umbauten vorhanden
Mechanik
Der 6,0-Liter-M120-V12-Motor unter der Haube dieses Mercedes-Benz 600SEL (Baujahr 1992) zählt zu den beeindruckendsten Motoren der frühen 1990er-Jahre. Der V12-Motor hat einen Hubraum von 5.987 cm³ und zwölf Zylinder in 60°-V-Anordnung mit zwei obenliegenden Nockenwellen pro Zylinderbank – insgesamt vier Nockenwellen. Die Leistung beträgt 389 PS und 569 Nm Drehmoment, die über ein 4-Gang-Automatikgetriebe übertragen werden. Mercedes kombinierte diesen Motor mit einem 4-Gang-Automatikgetriebe, das optimal auf die Drehmomentcharakteristik des V12 abgestimmt war – der Motor lieferte genügend Durchzug im unteren Drehzahlbereich, sodass das Getriebe selten schalten musste.
Die Borla-Doppelauspuffanlage dieses Fahrzeugs stellt eine sinnvolle Aufwertung dar. Serienmäßige 600 SELs verwendeten ein Schalldämpfersystem mit einer serienmäßigen 2,5-Zoll-Auspuffanlage.